Eine An(n)ka kommt selten allein.

Annkathrin und Ann-Kathrin teilen nicht nur ihre Vornamen, sondern vor allem ihre journalistischen Überzeugungen. Nicht zuletzt aus diesem Grund haben sie sich für dieses gemeinsame Bachelorprojekt entschieden. Einige (feine) Unterschiede gibt es aber trotzdem.


Ann-Kathrin Lautenschläger will alles auf einmal und am besten viel davon. Neben Studium, zwei Wohnorten und mehreren Nebenjobs findet sie ihren Ausgleich in selbstgezüchteten Avocadobäumchen oder der eigenen Fritteuse. Multitasking und Multimedia gehen bei ihr Hand in Hand, deshalb fühlt sie sich in der crossmedialen Welt zuhause. Als Nachwuchsjournalistin will Anka sich dafür einsetzen, dass das journalistische Handwerk relevant bleibt – auch in Zeiten von Fake News. Gerade schaut sie sich im Auslandssemester in Norwegen an, wie die SkandinavierInnen das lösen.

Von ihr kommt die Idee für eine Bachelorarbeit zum Thema Fake News. Für diese Reportage schlüpft sie in die Rolle der rasenden Reporterin, die ihren InterviewpartnerInnen so lange auf die Nerven geht, bis diese die Drehzusage geben. Als „Frau vor der Kamera“ ist sie gleichermaßen an Schnittkonzept und Bildsprache beteiligt.


In der Schule regte sich Annkathrin Weis im Politikunterricht noch darüber auf, was das Wissen über den Aufbau der Legislative mit politischer Teilhabe zu tun haben soll. Damals hatte sie vor, Psychologie zu studieren – das Interesse für gesellschaftspolitische Prozesse entdeckte sie erst durch und mit dem Onlinejournalismusstudium. Als freie Journalistin und Kamerafrau merkte sie jedoch schnell, dass sie mit ihrer Arbeit zu öffentlichen Debatten beitragen kann und möchte – auch ohne sich daran zu erinnern, wie viele VizepräsidentInnen es während ihrer Schulzeit im Bundestag gab. (Es waren übrigens fünf). Inzwischen „suchtet“ sie (wie die Generation der Digital Natives gerne sagt) in ihrer „Freizeit“ (die sie selten hat) alle digitalen und analogen Erzählformate, die sie nur finden kann.

Von der Idee, eine Abschlussarbeit zum Thema Fake News zu machen, war sie so begeistert, dass sie ihr Lieblingsformat direkt mit in den Ring warf: Web-Reportagen. Sie ist der „Head-of-Technik“ und behält den Überblick über alles, was mit Bild, Ton oder Website zu tun hat. Als „Frau hinter der Kamera“ beeinflusst sie die inhaltliche Ausrichtung und Planung des Projekts zu gleichen Teilen.